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Lausitzring ist für den Renn-Opa das Größte

Günter Glasewald freut sich doppelt über dieses Geschenk

LAUCHHAMMER (KaWe). Der „Renn Opa“ fiebert mit. Und wie! 99 Tage sind es noch bis zum Start des ersten Rennens auf dem Lausitzring. Günter Glasewald aus Lauchhammer kann's kaum noch erwarten.

RENNOPA

Enkelsohn Sebastian (10) weiß das natürlich. Schließlich ist sein Opa seit Ende der 50er-Jahre eng mit dem Rennsport auf dem "Nordring" verbunden. Als einer der Väter dieser "Mini Rennstrecke" für den Motorsport ist er noch heute gern Ehrengast bei Veranstaltungen. Und im Fernsehen verpasst er auch kein großes Rennen. Dafür verzichtet Günter Glasewald sogar aufs „heilige“ Mittagsschläfchen.
Dem Fan, der selbst viele Jahre als Rennsekretär, Chef des Fahrerlagers und Rennleiter tätig war, machte Sohn Frank nebst Familie vor einigen Tagen das schönste Geburtstagsgeschenk. Mit einem Gutschein für eine Besichtigung der Großbaustelle wurde Günter Glasewald überrascht.
„Ich war so aufgeregt, dass ich in der Nacht vor dem Lausitzring Besuch nicht schlafen konnte. Und ich kann’s ja sagen, mir standen die Tränen in den Augen bei diesem herrlichen Erlebnis. Danke an alle, die mir das ermöglicht haben“, sagte der schwer an Rheuma erkrankte Mann. „Für mich als gehbehinderten Menschen wäre es allein gar nicht möglich, den Lausitzring zu besuchen. Ich sage Ihnen, die Steilkurven, das Trioval, die Boxengasse und diese gewaltige Zuschauertribüne, das ist einfach toll. Das kann keine andere Rennstrecke weit und breit bieten.“
Mit dem Präsent hat die Familie so zusagen Maßstäbe gesetzt und einen neuen Wunsch geweckt. „Das erste
Rennen, da wäre ich ja zu gerne dabei. Aber ich wird‘s wohl in der Flimmerkiste ansehen (müssen) ...