Entertainment
 

Die Grand-Prix-Strecke  bekommt ihr Schotterbett

Aus Lausitzring

Schotter für Bett der Grand Prix Strecke

Craig besuchte Baustelle / RUNDSCHAU Bautagebuch (19. Folge)

KLETTWITZ. Dort, wo in diesen Oktobertagen noch tonnenschwere Lkw alle vier Minuten Schotter abladen, werden im kommenden Jahr schon die ersten Rennautos gefahren sein. An der Grand Prix Strecke wird derzeit das Bett gebaut.

80 Zentimeter dick wird die Schotterschicht auf der 4,5 Kilometer langen Strecke für den Automobilsport sein. „Die Grand Prix Strecke liegt innerhalb des Triovals und ist von fast allen Tribünenplätzen aus einsehbar“, wirbt Cornelia Serbe vom Lausitzringe-Förderverein schon jetzt für die moderne Rennstrecke.
Hinter den Kulissen werden indes intensive Gespräche mit potentiellen Veranstaltern geführt, damit der Lausitzring nach seiner Fertigstellung auch lebt. Prominentester Baustel lenbesucher war am vergangenen Freitag Andrew Craig aus den USA, Vorstandsvorsitzender der der CART Inc., der am selben Tag in Potsdam auch mit Ministerpräsident Manfred Stolpe zusammentraf. In der Gesprächsrunde auch mit dabei der Geschäftsführer der Lausitzring Betriebs- und Managementgesellschaft, Projektleiter Dr. Frank Herdmann und Randy Dzierzawski, Finanzvorstand der Cart-Inc.
Es deutet einiges daraufhin, dass die amerikanische Rennserie auf dem Lausitzring Fuß fassen wird. Bis es so weit ist, haben die Firmen noch aller Hand zu tun. Kompliziertestes Bauobjekt ist jetzt die Parabol- oder Südkurve. Noch in dieser Woche soll der mit Kleber vermischte Asphalt aufgetragen sein. 670 Meter ist sie lang und hat eine Neigung von 43 Grad. Wenn das nichts ist!
Hut ab vor den Bauleuten , die zu 90 Prozent aus Brandenburg und der sächsischen Lausitz kommen. „Der Schotter wird aus Großkoschen bezogen und der Asphalt kommt aus Freienhufen und Finsterwalde. Aus Lauchhammer kommen die Beonsitzsstufen“, nennt Frank Herdmann nur einige Beispiele. Er ärgere sich immer wieder darüber, wenn er d in einigen Medien etwas anders liest.




[Bearbeiten] Loch im Bauzaun


Für alle die, die sich übeir das Geschehen und den Stand der Bauarbehn auf dem Lausitz¬ring informieren möchten:
Am 24. Oktober, ab 10 Uhr, wird zum dritten und letzten Mal in diesem Jahr ein Loch im Bauzaun sein.
Wer „durchsteigen“ möchte, ist herzlich Willkommen. Feste Schuhe anziehen, empfielt der Förderverein.

Bild:BAU19.JPG

An der Grand Prix Strecke wird mit Hochdruck gearbeitet. Derzeit sind etwa 600 Bauleute aus
70 Firmen auf dem Lausitzring beschäftigt.