Das Loch im Bauzaun ist wieder für die Besucher geöffnet.
Aus Lausitzring
„Lausitzring – Welt der Rekorde“ beim Loch im Bauzaun
Wer nur wenige Wochen nicht auf der Baustelle des Lausitzringes war, rieb sich die Augen vor Überraschung. Es geht mit Riesenschritten der Vollendung entgegen.
Hörlitz (haw). Zum dritten Mal öffnete sich für interessierte Besucher das "Loch im Bauzaun" und wahrscheinlich auch zum letzten Mal in diesem Jahr. Die Besucher nutzten die Chance, und es kamen mehr als erwartet. Um 10 Uhr am letzten Sonntag sollte die erste Führung beginnen doch der Ansturmzwang die Organisatoren zu einem vorzeitigen Rundgang. In zehn Gruppen wurde über die Baustelle geführt, Fragen beantwortet und auf Details aufmerksam gemacht. Bereits nach einer, knappen Stunde waren rund 1000 Neugierige dem Ruf des Lausitzrings gefolgt und zum Schluss des Tages waren es insgesamt 5000, die mehr oder weniger geduldig auf die Führung warteten. Was gab es zu sehen: Das Bauwerk Haupttribüne wird nach seiner Fertigstellung 35 Meter hoch sein. Manch einer saß schon mal Probe.
Doch nicht nur dieses Gebäude reckt bereits kühn die Nase in den künftigen Rennwind, auch die Rennleitung ist im dritten Obergeschoss angelangt und im Mediazentrum hat der Innenausbau begonnen. Die Teststrecke ist gut erkennbar und steht vor der Fertigstellung. Mit Begei¬sterung hörten die Oldtimer-Freunde Schwarzheide e.V. von möglichen Geschwindigkeiten über 120 Kilometer pro Stunde in den Parabolkurven mit Neigungswinkeln von 43 Grad, auch wenn ihre „Lieblinge“ diese Geschwindigkeit vielleicht nicht mehr ganz schaffen. Anita Boche aus Drößig/Finsterwalde war eine der Besucherinnen und weilte zum ersten Mal auf der Baustelle. Sie fährt täglich daran vorbei und nun wollte sie es wissen. „Ich bin begeistert“, war ihr Eindruck. So auch Klaus Dieter Strecker aus Lauchhammer. Inmitten der Boxengasse stehend, hofft er mit dem Lausitzring auf die Chance für die Lausitz.
