An den Zufahrtsstraßen werden Bäume gepflanzt.
Aus Lausitzring
Minister pflanzt am Ring
Aus nackten Zufahrtsstraßen werden Alleen / LR Bautagebuch (21. Folge)
HÖRLITZ (mf). Trotz Regen und Schlamm, die die Arbeiten am Lausitzring erschweren, geht es weiterhin zügig voran.
Etwa ein Drittel des Rohbaus der Haupttribüne ist fertiggestellt. Gegenwärtig werden die Fundamente für die unteren Sitzreihen geschüttet. Darauf werden dann die Betonstufen platziert.
Von außen nicht sichtbar sind die Arbeiten im Tribüneninneren, ebenso im Pressezentrum, dass außen zu 50 Prozent verklinkert ist und bereits Fenster erhalten hat. Überall werden Rohre und Leitungen für Was¬ser, Abwasser , Elektroenergie und Heizung verlegt. Das gilt auch für die Boxenanlage. Hochgeschwindigkeitsstadion, bekannt als Trioval, wachsen derzeit die Rennstrecken aus dem Boden. Die Frostschutz¬schicht wird eingebracht.
Was derzeit noch fehlt auf dem Konturen annehmenden Gelände ist das Grün. Bis zum Start in nicht mal mehr einem Jahr sollen als ein Ersatz für gerodete Flächen noch viele hundert Jungbäume gepflanzt werden. Richtige Alleen werden an den Zufahrtsstraßen heranwachsen. Die riesigen Parkplätze werden ebenfalls durch reichlich Grün aufgelockert.
Der Anfang wird am 22. November um 11 Uhr getan. Dann reist der neue Brandenburger Wirtschaftsminister Wolfgang Fürniß zu seinem Antrittsbesuch auf dem angehenden Motodrom an. Er wird einen der ersten Alleebäume, eine Linde, pflanzen.
Nach der inzwischen erfolgten Ausschreibung und der Vergabe der Pflanzleistungen machen sich dann professionelle Baumpflanzer an die Arbeit. Dem sensiblen Thema „Ausgleichs und Ersatzmaßnahmen“ widmet sich seit dem Baustart auf dem Lausitzring ein eigens gegründeter Umweltbeirat. Ihm gehören auch Naturschützer an. Im Auftrag des Fördervereins Lausitzring e. V. als Bauherrin wurde von der Bankgesellschaft Berlin als Geschäftsbesorgerin ein Büro mit der Konzipierung, der Planung und der Umsetzung der not¬wendigen Maßnahmen betraut.
Über den Baufortschritt auf dem Motodrom informiert ne¬ben der RUNDSCHAU auch das Medium Internet unter der Adresse "www.Lausitzring.com". Seit dem Start dieser weltweiten Präsentation im Vorjahr statteten schon etwa 10.000 Surfer der Ring Seite einen Besuch ab.
Wer etwas Handfestes als das Internet sucht, kann zu Lausitzring Tassen, Mützen, Feuerzeugen und Ansteckern greifen. Mehr Fanartikel gibt es momentan noch nicht. Erwerben kann man diese Dinge im Lausitzring Büro in Hörlitz, wo es Infomaterial und Aufkleber gibt oder beim Wirt Hartmut Wusch in der Klettwitzer Gaststätte "Zur alten Eisenbahn". Beim vergangenen Loch im Bauzaun gingen die Fanartikel übrigens weg wie die allseits bekannten warmen Semmeln.
