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12500 Besucher ohne Rennen zur Baustellenbesichtigung.

Aus Lausitzring

12500 Besucher ohne Rennen


Lausitzring: Hälfte der Tiefbauarbeiten erledigt / RUNDSCHAU-Bautagebuch (20. Folge)
SENFTENBERG. Die Bauleute auf dem Lausitzring gehen ohne Bedenken in die bevorstehende Winterzeit. 50 Prozent der Tiefbauarbeiten sind erledigt Beim Hochbau sind 30 Prozent geschafft.

Eine beachtliche Bilanz Ende Oktober des Jahres 1999 nach 277 Tagen Bauzeit auf der größten Baustelle im Landkreis Oberspreewald Lausitz. Fine Firrna kann sich beson¬ders freuen. Die Firma Richard Schulz aus Schwarzheide errichtete zunächst die Baustelleneinrichtung und „boxte“ sich dann immer wieder durch die Auftaggvergaben.

[Bearbeiten] Spuren von Fleiß


Derzeit sind die Schulze Leute an den Parkplätzen tätig. Sie hinterlassen ihre Spuren in dieser von den Motorsportfans sehnsüchtig erwarteten Welt der Rekorde. Der Förderverein bekam in der zweiten Oktoberhälfte bestätigt, wie groß das Interesse ist. 5000 Besucher stiegen durch das Loch im Bauzaun. Projektleiter Dr. Frank Herdmann und auch alle anderen Mtstreiter waren total überrascht und hatten Mühe, alle Neugierigen zu befriedigen. Rieseninteresse, obwohl noch kein Rennen über die Pisten ging. Cornelia Serbe hat für die LR mal nachgerechnet, wieviele Interessierte schon auf die Baustelle kamen. 12500 kamen schon, einschließlich der Gäste zur Grundsteinlegung. Ein gutes Omen für künftige Rennveranstaltungen!
Welche es im kommenden Jahr sein werden, wird am 25. November in Essen bekannt gegeben. Dieser Termin verdichtet sich immer mehr. Fest steht schon jetzt, der Lausitzring wird zu den modernsten Rennstecken der Welt gehören. Beeindruckend schon jetzt die inzwischen fertiggestellten beiden Parabolkurven. Die Spezialmaschine ist jetzt auf dem Weg nach Shanghai, wo sie beim Staudammbau eingesetzt wird.

[Bearbeiten] Bevor der Frost kommt


Fertig wurde in diesen Tagen auch der Teststeckentunnel. Jetzt werden die Randbereiche verfüllt. Bis zum Frosteinbruch soll noch soviel wie möglich an den Böschungen geschüttet werden. Die Arbeiten gehen wegen den notwendigen Setzungszeiten nicht so schnell wie andere voran. Am 26. Oktober wurde die Zufahrt aus Richtung Hörlitz freigegeben. In der kommenden Woche wird die Bedarfszufahrt von Schipkau an das Amt Schipkau als Gemeindeweg übergeben. Weitere Abnahmen stehen bevor: die Zufahrt aus Richtung Meuro und die Zufahrt parallel zur Teststrecke von Schipkau aus. Die abschließende Asphaltdecke auf allen Straßen des Lausitzrings wird erst im kommenden Jahr aufgetragen.
Schaut man sich beim Hochbau um,¬ sieht man überall Arbeiten zur Winterfestmachung. der Gebäude Fenster werden eingebaut und der Innenausbau beginnt. Weitere Firrnen aus der Region haben den Zuschlag für die Mahler und Stahlbauarbeiten erhalten. Über diese Aufträge freuen sich die Korrosionsschutz und Malerleitung GmbH Schwarzheide und die Firma PSD Freienhufen.


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